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System
details
MediaCups sind mit
Rechnertechnologie erweiterte Objekte die - zusätzlich zu ihrem bisherigen
Verwendungszweck - für weitere Anwendungen eingesetzt werden können. Der zusätzliche
Nutzen wird von diesen Objekten direkt vor ort, also lokal, geleistet: Tassen
kommunizieren mit der Kaffeemaschine, Tassen kommunizieren mit Türschildern, Tassen
kommunizieren mit der Uhr. Das wichtigste Characteristikum aller hier angesprochenen
Szenarien mit und um die MediaCup ist also, daß lokale (im Haus, Büro, Raum) Anwendungen
unterstützt werden. Von dem der MediaCup und anderen Demonstratoren zugrundeliegenden
RAUM-System werden also genau diese Anwendungen unterstützt. Das System besteht dabei aus
(in diesem Bild, welches sich in einem separaten Fenster öffnet,
befindet sich eine graphische Übersicht über das System):
- Den Objekten,
welche mit Rechner- und Kommunikationstechnologie erweitert wurden. Beispiele dafür sind
die MediaCup, HotClock, SmartDoorplate (siehe Bild), MediaCupBoard, CoffeePump. Einige der
Objekte (wie etwa das SmartDoorplate) benutzen die Informationen innerhalb ihrer Umgebung,
um ihre Aufgaben im Hintergrund (also ohne Eingriff oder Interaktion des Benutzers) zu
erledigen. Andere (wie etwa die MediaCup) kommunizieren ihren Zustand in die Umwelt zu
anderen Objekten
- Dem Netzwerk
(siehe Bild), welches den verschiedenen Objekten die (indirekte) Kommunikation
untereinander ermöglicht. Die Kommunikation kann über verschiedene Medien, etwa
kabelgebundene oder kabellose, erfolgen. Das RAUM System integriert diese verschiedenen
Kommunikationstechnologien. Zudem erlaubt das RAUM System Programmieren den einfachen
Zugriff auf Kontexte und damit den schnellen Aufbau von Anwendungen
- Das Lokationssystem
(siehe Bild) wie etwa das IR-Beacon, welches den Objekten mitteilen kann, wo sie sich
gerade befinden
Charakteristica des
Systems sind:
- Das RAUM System stellt
die grundlegenden Dienste für die Kommunikation zwischen verschiedenen Artefakten zur
Verfügung
- Das RAUM System
ermöglicht die Erkennung und unterstützt die Auswertungen von Kontexten und Situationen
- Das RAUM System
integriert verschiedenartige Netzwerktechnologien und ermöglicht es, das System flexible
mit Soft- und Hardwarekomponenten zu erweitern; die Einbettung bestehender Programme und
Hardware wie PC oder PDA ist ebenfalls möglich
Technische Details
MediaCups sind Teil des
RAUM Systems. Innerhalb diese System gibt es drei verschiedenen Arten von technischen
Systemen: Netzwerk-Systeme, Objekte und das Lokationssystem. Alle drei sollen unten kurz
aufgeführt werden. Die Hard- und Software Beschreibung enthält detailierter
Informationen zu den einzelnen Systemen.
Netzwerk
Technisch gesehen
besteht das Netzwerk aus mehreren verkabelten und kabllosen Verbindungsstrecken zwischen
verschiedenen Geräten. Als kabelgebundene Verbindungen werden in der dezeitigen
Implementierung
benutzt. Kabellose
Technologien des RAUM Systems sind:
Um das RAUM System zu
beschreiben, wird eine ISO/OSI konforme Benennung des Stacks benutzt. Alle Objekte
innerhalb des Netzwerks, welche die Fähigkeit haben Daten von einer Route zu einer
anderen zu übertragen, gleich ob sie diese Fähigkeit nur für die Umsetzung von Daten
auf der physikalischen Schicht besitzen (was auch oft als Hub oder Repeater bezeichnet
wird) oder auf einer logischen Schicht besitzen, werden Knoten genannt.
Alle Objekt (und dies schließt die Knoten mit ein) müssen das RAUM Protokoll sprechen.
Knoten unterscheiden sich untereinander durch die in ihnen implementierte Schichten des
RAUM Protokolls. Ihre Benennung erfolgt anhand der höchsten implementierten Schicht, ein
Router ist also ein R(3) Knoten, während ein Repeater als R(1) Knoten bezeichnet wird (R
steht für Raum). Die folgenden Knoten sind derzeit innerhalb der hier vorgestellent
Implementierung verwirklicht:
- IrC (IrDA zu CAN) R(2)
Knoten, eine Hard- und Software Lösung, die mehrere IrDA transmitter und einen CAN Bus
enthält
- CIp (CAN to IP) R(3)
Knoten, eine Hardware und Software Lösung, welche einen CAN Bus via PC mit dem Internet
verbindet
- IrIp (IrDA to IP) R(3)
Knoten, eine Softwarelösung, die herkömmliches PC Equipment (IrDA Port) verwendet
- IpIp (IP to IP) R(3)
Knoten, welches es erlaubt das RAUM Protokoll über IP zu tunneln
Obwohl der Zweck des
Systems die Implementierung des RAUM Protokolls ist, wurde aus Kompatibilitätsgründen
die IrC/CIp Kombination so entworfen, daß auch das Tunneln von IP Paketen (SLIP) möglich
ist. Somit können Computer wie Laptops oder PDA via IrDA Schnittstelle und RAUM System
Internet-Zufriff erhalten.
Objekte
Unterschiedliche Arten
von Objekten besitzen unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse. Einige von ihnen
kommunizieren ausschließlich ihren Kontext ohne selbst irgenwelche Rückmeldungen
empfangen zu müssen, andere empfangen nur Meldungen:
- Nur-Sende Objekte wie
zum Beispiel die MediaCup
- Nur-Empfangende Objekte
und Anwendungen: SmartDoorplate, HotClock, WebVis
- Sende-und-Empfangende
Objekte: AIDE Bedienung, AIDE server
Location System
Die derzeitige Version
des RAUM Systems benutzt ausschlißlich Infrarot-Technologie, um die Position von Objekten
zu bestimmen. Deshalb ist die Granularität der Positionen auf den Ausleuchtugnsbereich
des IrDA Transmitters festgelegt (da wir von einem Überkopf-Aufbau ausgehen, der
Footprint). Dieser Footprint ist etwa 1,5 m2 groß. Das derzeitige System
benutzt zwei Methoden um die Position zu bestimmen:
- In den IrC R(2) Knoten
eingebaute Positionsbestimmung
- Solarpanel getriebenen
alleinstehende Ir Beacons
Die Systeme können je
nach Anforderungen getrennt oder gemeinsam eingesetzt werden. |